Berichte Grenze Indien - Kathmandu zur Zeit in Kathmandu
Vom 16. Juli – 17. August 2019; 33 Tage; 840 km; 7.817 Höhenmeter
Gesamt Teil 5: 159 Tage; 7.013 km; Höhenmeter: 42.460 m; Gesamte Traumradreise 2014-2019: 64.836 km
Autor: Michael Schreiber
#Vom 16.Juli 2019 - 26.Juli 2019 Tag 127 - Tag 137

#Vom 27.Juli 2019 - 31.Juli 2019 Tag 138 - Tag 142
#Vom 1.August 2019 - 08.August 2019 Tag 143 - Tag 150
#Vom 9.August 2019 - 17.August 2019 Tag 151 - Tag 159


Vom 16.Juli 2019 - 26.Juli 2019 Tag 127 - Tag 137
Etappe Grenze Indien - Butwal 457 km

Datum km Schnitt Höhenmeter Zielort
16.7.2019 56,41 16,87 121 Mahendranagar
18.7.2019 99,34 19,35 121 Bauniyan
19.7.2019 105,94 18,56 129 Kohalpur
20.7.2019 77,15 15,87 496 Amiliya
21.7.2019 65,50 15,39 479 Bhaluwang
23.7.2019 102,94 16,70 500 Butwal

Ich wurde nach dem Torbogen in Nepal mit Regen begrüßt und musste noch bevor ich auch nur das Imigation Office Nepal erreichen konnte unter einem Vordach eine Regenpause einlegen. Doch nach 10 Minuten warten hatte ich das mit 2 Beamten besetzte Büro erreicht und bekam nach Vorzeigen des Passes 2 Formulare vorgelegt, die ich gewissenhaft ausfüllte und ich musste noch ein Passfoto reichen. Es wurde kurz über die Formulare geschaut und ich bekam für teure 115 Euro ein 90 Tage Visum für Nepal in den Pass geklebt. Ich war glücklich, denn nun kann ich mir Zeit lassen, was auch wegen der Regenzeit wohl nötig ist.
Nun sitze ich 4 km nach der Grenze und 2 km vor den ersten Unterkünften an einem Stopp, in Deutschland würde man sagen Tante Emma Laden, mit vorweg genommenen Nepal Tiger Zielbier bei relaxten Nepalesen und anschließend fand ich eine günstige, recht gute Unterkunft im Zentrum von Mahendranager oder der neue Name Bhim Datta. Eingecheckt, geduscht und ab auf Rundgang nach einem Telefonat mit meiner Mutter. Es ist vieles ähnlich wie in Indien, doch es erscheint mir nicht so laut. In einem Restaurant gab es Nudeln und kaum zu glauben ein Warsteiner. Erstes deutsches Bier nach 3 Monaten. Bin noch weiter durch die Stadt geschlendert und im River View Café eingekehrt, wo es noch ein Namaste Bier und nette Gesellschaft bei kölschem Liedgut vom Handy des Inhabers zum Tages Abschluss gab. Danach Finger Chips in der Unterkunft und gute Nacht ohne Störung.
Am Morgen habe ich beschlossen gleich den ersten Ruhetag in Nepal einzulegen, da ich ja mit 90 Tagen genug Zeit habe. Nach kurzem weiterschlafen, bin ich auf einen Spaziergang durch den Ort. Anschließend Frühstück und Homepage aktualisiert. Weitere Wanderung bei super schwül, heißen Temperaturen durch die Reisfelder um Mahendranagar, doch zum nahen Nationalpart Eingang war es mir dann doch zu weit. Bin lieber wieder ins River View Café zum Relaxen für die morgige Weiterfahrt. Bin nochmal zu Pasta auf die andere Seite des Nepal Highway Nummer 1 und habe gegenüber dem Betonieren eines Hauses zugeschaut. Danach gut geschlafen.
Am Morgen hatte ich mal wieder ein geschlossenes Rollgitter vor der Nase, doch kein Problem diesmal war es nicht verschlossen und bald war ich, das Gepäck und mein Fahrrad wieder vereint.
So stand die erste nepalesische Etappe über den Highway 1, der eigentlich eine normale holprige Landstraße ist auf dem Programm. Doch irgendwie war es doch ganz anders als in Indien, wenig Verkehr, anstatt LKW und Autos mehr Radler und Mopeds, ab und an ein hektischer, schaukelnder Bus. Die Landschaft war sehr schön. Auf der linken Seite das Himalaya Vorgebirge, wo gerade mal wieder der rote Ball von Sonne auf geht. Auf der rechten Seite Flachland mit Reisefelder. Aber auch viel Wald am Suklaphanta-Wildreservat welches ich streifte. Ich habe aber nur Affen gesehen. Es ging über viele kleine Flüsse mit Brücken an denen immer ein Schild mit der Kooperation zwischen Indien und Nepal standen. Es gab einige größere Orte aber auch für Europäer ärmlich erscheinende Ort. Doch bei meinen Stopps hatte ich nur nette Kontakte.
Ich hatte eine Unterkunft in meinem Navi, doch es gab sie nicht, so bin ich nach 99 km im Hotel Highway Plaza in Bauniyan im zweiten Distrikt Kailali eingecheckt und habe gleich mein Zielbier genossen und dazu Momos mit Hühnerfüllung verspeist. Nach spärlicher Dusche bin ich die Straße abgelaufen und noch zu einem Himalayan Dragon eingekehrt. Morgen geht es 101 km nach Kohalapur und dann steht die Entscheidung an in die Berge oder weiter flach.
Da ich nach einer anstrengenden Etappe in Kohalpur angekommen bin, steht die Entscheidung flach bis Butwal weiterzufahren, den zu dem soll die Strecke durch die Berge in schlechtem Zustand sein. Heute lag die Anstrengung nicht darin, das es viele Höhenmeter waren, sondern die schwül warmen 40 Grad. Dass ich die noch erträgliche wärme am morgen nicht voll ausnutzen konnte, lag daran, dass ich mit anderen Gästen mal wieder eingesperrt waren und kein Personal vor Ort war. In der Zeit wo ich nach einem Schlüssel gesucht habe, müßen die anderen Gäste die Tür irgendwie anders geöffnet haben. Doch so bin ich verspätet auf die hunderter Etappe gegangen. Nach 20 km führte die Straße über eine große Hängebrücke über den Babai River. Danach war ich im Bardia Nationalpark und wurde gleich von den langschwänzigen Grau-Languren empfangen die in den Bäumen hingen. Am Straßenrand gab es viele Termitenhügel, doch von den Nashörnern, Tiger und anderem Großwild, welches auf den Schildern mit der Aufschrift Wild Animals Crossing abgebildet waren, war nichts zu sehen. Habe nur noch eine 2-3 Meter lange tote Schlange auf der Straße gesehen. Am Anfang und Ende jedes Nationalparks gab es einen Checkpoint, doch ich wurde immer durchgewunken. Hier im Nationalpark konnte ich noch vom Schatten des dichten Waldes profitieren, doch danach war wieder knalle Sonne von oben und dazu kam ein schleichender Plattfuß, das ich alle 10 km Pumpen musste, so war ich froh in Kohalpur angekommen zu sein. Nach einer kleinen Runde habe ich mich für das Atithi Hotel entschieden und mir vor dem Duschen gleich das Zielbier gegönnt wo ich das Etikett nicht lesen kann. Dann habe ich im Zimmer unter der Klimaanlage den Reifen geflickt, denn es war immer noch heiß als ich vor die Türtrat. So habe ich mich gleich in ein AC gekühltes Restaurant geflüchtet und habe beim Tagebuch schreiben wieder leckere Momos gegessen. Später noch Brings, Cat Ballou bis hin zum Colonia Duett im Fernseher. Mal Köln getankt.
Dafür war in der Nacht mal wieder bis 2 Uhr Unruhe im Hotel, doch ich bin trotz Schlafmangel um 5 Uhr zum Rad satteln und sah das mein Flicken erfolgreich war. Am Ortsausgang zeigte ein Schild 492 km bis Kathmandu. Heute war die Etappe nicht mehr so flach, dauernd auf und ab, an jedem Fluss aus dem Himalaya und das immer gleich mit bis zu 150 Höhenmeter. Bei über 43 Gad am Mittag ging es durch den Banke Nationalpark und es gab nur noch kleine Orte, eher Dörfer, ohne größere Steinhäuser. Ich mußte viele Pausen machen, teils einfach am Straßenrand im Schotter. Mein Feller 20h Radtrikot hat einiges zu ertragen, es erinnert mich immer an die )jahre 20 h Radmarathon und die netten Leute von Fell und Thom.
Nach 77 anstrengenden und kraftzährenden Kilometern erreichte ich Amiliya und ich fand ein Zimmer in einem Familyrestaurant, dabei hatte ich mich schon auf Zelten eingestellt und wollte noch Wasser kaufen. Doch das mit dem Zelten wäre echt schiefgegangen, denn seit 16 Uhr regnete es heftig seit nun schon 1,5 Stunden, da bin ich froh über ein festes Dach über dem Kopf.
Die Zeit beim Regenerieren im Restaurant verlief wie im Flug. Es gab viel zu schauen. Am Tandori Ofen wurden Momos vorbereitet, die Frau des Hauses bereitete Chili Pasten zu, die Kinder waren mit mir beschäftigt. Es war ein schönes Erlebnis hier auf dem Dorf. Auch die Nacht war ok auch den der Ventilator in meinem Kellerzimmer laut und das Bett hart war.
Am Morgen war ich mit dem Hausangestellten auf den Beinen und hatte mein Rad schon gepackt, als er mir das Bambus Tor des Restaurants öffnete.
Meine Brille war gleich von Feuchtigkeit belegt und nach 5 km radeln war auch meine Kleidung schon durchgeschwitzt. Hose und Shirt nass und auch kurz später meine Socken. Unglaublich der Wasserverlust. Ich war so nass als, wenn ich durch den Regen gefahren wäre. Auch Bilder machen war schwierig, denn auch die Linse war gleich beschlagen.
Nun sitze ich trotz allem in Bhaluwang oder -bang am West Rapti River nach dem ich im Hotel Everland 2 mal das Zimmer gewechselt habe und Bilder hochladen habe auf der anderen Flussseite bei einem Dragonbeer. Im Moment fällt das Radeln schwer und ich muß viele Erholungspausen einlegen und trinken, trinken, trinken. Ob ich es morgen bis Butwal schaffe, ist fraglich habe aber schon beschlossen dort einen Ruhetag zu machen.
Am Morgen ist alles anders gekommen, denn ich habe gleich hier in Bhaluwang Ruhetag gemacht und um eine Nacht verlängert, denn in der Nacht war es ruhig und der Raum gut gekühlt. Doch dafür war es nach dem Frühstück um so lauter, denn unter mir wurde das Bad mit einem Bohrhammer renoviert, so bin ich auf einen Rundgang geflüchtet, in der Hoffnung das sie bei meiner Rückkehr fertig sind. Auf dem Rundgang war es unerträglich durch die feucht, heiße Luft. An einem kleinen Hindutempel konnte ich ein wenig Schatten unter den großen Bäumen finden. Am Mittag war ich zurück in der Unterkunft und es hämmerte immer noch, doch ich konnte 2 Stunden Ruhe aushandeln und mein kühles Zimmer nutzen. Anschließend bin ich wieder über die Brücke zum Restaurant des Vorabends, wo es draußen Sitzgelegenheit gab und ich was zu sehen hatte. Zu Essen gab es erst Momos und dann Nudeln und habe dabei wieder viele Leute getroffen, vom Nudel Verkäufer bis zu Leuten aus dem Ort die auch hier her zum Essen gehen. Als ich im Dunkeln zurück war, hatte ich das Hotel wieder für mich und es war Ruhe.
Am Morgen bin ich endlich Richtung Butwal aufgebrochen und der vermeintliche 790 m hohe Pass entpuppte sich nur als 400 m hohe Anhöhe und danach durfte ich 250 m durch eine Schlucht ähnliche Landschaft hinab radeln. Doch die nepalesische Nationalstraße 1 ist nicht mit einem Highway zu vergleichen, aber er nennt sich so, da es sich um die über 1000 km lange Verbindung von West nach Ost handelt.
Nach der Schlucht konnte ich wieder die Reisbauern auf ihren Feldern beobachten. Hier noch mit 2 Ochsen und Pflug. Dank bedecktem Himmel war es heute etwas angenehmer, doch mit dem Regen muss ich Glück gehabt haben, denn die Straßen waren meist nass mit Pfützen, es muss also immer kurz bevor ich die Stelle passierte heftig geregnet haben.
Da der Pass keiner war, habe ich es natürlich bis Butwal mit 122.000 Einwohnern geschafft. Eine der größeren Städte Nepals sie steht auf Platz 7 und liegt am Tinau River.
Nach Telefonat nach Deutschland und langem Rundgange durch die Stadt gab es ein Arna Extra Strong Beer auf einem Plastikstuhl auf dem Gehweg an der 4 spurigen Hauptstraße.
Die Berge und der Fluss, dem ich wohl morgen bergan folgen werde, war Wolken verhangen. Dies konnte ich aus dem 6 Stock meines ruhigen und guten Zimmer sehen.
Sitze gemütlich beim nepalesischen Frühstück Puri und werde heute somit nicht dem Tinau aufwärts folgen. Übrigens regnet es und es schaut nicht nach Besserung aus, auch die nächsten Tage nicht. Ich werde von Tag zu Tag schauen wie es ausschaut. Als es um 14 Uhr mal trocken war, bin ich zu einem Radladen, den ich am Morgen gesehen hatte, um meiner Vorderradbremse wieder Leben einzuhauchen, denn sie hatte wohl zu wenig Öl. Bin die letzten Wochen nur mit der Hinterradbremse durch die Lande geradelt. Nun packt sie wieder, auch wenn der Monteur sich nicht mit Magura auskennt, wie haben es einfach versucht. Mal schauen wie lange es hält, oder ob ich in Kathmandu eine neuen Bremshebel brauche.
Nun sitze, nach dem ich nach Monaten mal wieder den Fernseher eingeschaltet hatte und gesehen habe das nun in GB der Bob regiert, im The Apple Valley Cafe bei Live Streetview aus der Tür. Es ist schon interessant, was so alles vorbeikommt, doch der Krankentransport auf einer Bahre mitten im Verkehr der e-Tuktuks und Motorrädern und Kühen war das beste. Einmal hin und her doch zumindest hatte der Patient einen sterilen OP Kittel an. Gegenüber werden Bananen verkauft, während es bei mir Chickenburger mit Pommes gab. Danach noch nahe der Unterkunft noch Roti.
Am Morgen war es zwar trocken, dass ich hätte starten können, doch ich bin noch geblieben und war am Morgen im Hill Park. 25 Rupie Eintritt, 20 Cent. Es saßen 3 Leute im Kassenhäuschen, um das Ticket zu verkaufen. Der Park war nichts Besonderes, ein paar Karussells, kleine Tempel, ein Aussichtsturm von dem man nur das Grün der Bäume sah, das war's. Von einigen Stellen gab es aber einen Blick auf Butwal. Nun sitze ich bei Chicken Sandwitch zum Frühstück und zurück in der Unterkunft habe ich begonnen den letzten Bericht aus Indien zu tippen. Zum Abendvergnügen und weiter tippen war ich wieder im The Apple.
Am nächsten Morgen war das Wetter recht gut, doch anstatt weiter zu radeln habe ich um die vierte Nacht verlängert und einen Spaziergang durch die Stadt Butwals gemacht und frühstücke wieder Chicken Sandwich am gleichen Cafe mit Aussengastronomie. Gut Gastronomie ist zu hoch gegriffen, es ist auch nur eine Garküche mit Plastikstühlen davor.
Danach wollte ich auf dem Zimmer meinen Bericht weiter tippen, doch meine externe Tastatur wollte nicht mehr. So bin ich schnell zu einem vom Hotel empfohlenen Computer Laden und habe mir eine neuen besorgt. 600 Rupie, 4,90 €. So konnte ich heute den ersten Bericht von Nepal fertig stellen.
Sollte es morgen nicht in Strömen regnen werde ich Butwal verlassen, welches eigentlich nur als Eintagstopp geplant war. Doch ich habe die Ruhe im Hotel genossen.


Vom 27.Juli 2019 - 31.Juli 2019 Tag 138 - Tag 142
Etappe Butwal - Pokara 172 km

Datum km Schnitt Höhenmeter Zielort
27.7.2019 79,20 12,14 1.423 Galyang
28.7.2019 86,47 12,53 1.323 Pokhara
29.7.2019 6,13 12,61 28 Pokhara Lakeside

Am Morgen ging es endlich weiter und nach 2 km aus Butwal gleich in eine Schlucht in das Gebirge des Himalaya eingetaucht. Endlich wieder Berge auch, wenn es anstrengender ist. Der Highway 10 war am Anfang auch nicht gerade in einem guten Zustand, viele Offroad Einlagen. Es ging immer weiter bergan durch tolle Landschaft, die sich nach der Schlucht öffnete und die Hänge waren mit unzähligen Reisterrassen belegt. Es gab auch viel Wald, kleine Dörfer und auch größere Städte, wo ich die ein oder andere Pause einlegte. Eine war gleich nach dem ersten Pass von 1060 m hinter dem mich ein Regenguss ereilte und ich im nächsten Restaurant eingekehrt bin. Nach dem Bestellen von Instand Nudeln vorbei war und es kam gleich wieder die Sonne heraus und ich konnte während des Essens der Blick auf die unter mir liegenden Reisterrassen genießen. Nun ging es wieder um 410 Höhenmeter hinunter zur Kaligandaki Stahlbogenbrücke über den gleichnamigen Fluss, an dem der Ort Ramdi lag. Wie sollte, es anders sein danach ging es gleich wieder bergan mit einem weiteren Stopp mit gleicher tollen Landschaft. Nun sitze ich auf 715 m in Galyang bei einem Tensberg vor meiner Unterkunft Hamro Hotel, wo es als Deko 2 Weihnachtssterne aus Filz vor dem Eingang gab. Genieße gerade den Moment vor meinem noch gepackten Reiserad. Habe dann das einfache Zimmer bezogen in dm ich später recht gut geschlafen habe. Bin noch den Ort einmal abgelaufen und habe noch Momos gegessen.
Am Morgen stand ich wieder vor verschlossener Tür meiner Unterkunft, doch als ich der Frau des Hauses gegenüber das Öffnen der Tür signalisierte, telefonierte sie und kurz später wurde meine Tür geöffnet. Ich konnte weiter der traumhaften Strecke entlang des Adhi Khola folgen. Doch immer wieder fand die Straße eine Möglichkeit den Hang hinauf zu steigen, dabei wäre am Fluss genug Platz für eine Straße gewesen. Doch ich wurde belohnt, nach 20 km waren die ersten weißen Reisen mit dem 6993 m hohen Machhapuchhare der, der Annapurna Gruppe vorgelagert ist, zu sehen. Er leiche seinem Aussehen dem Matterhorn. Faszinierende Bergwelt! Für mich ging es, nachdem ich das letzte mal hinunter zum Fluss gefahren war hinauf zum 1157 m hohen Pass hinüber nach Pokhara. Gleich nach dem Pass war der Blick frei auf die zweitgrößte Stadt Nepals unten auf 800 m Meereshöhe. Aber wie hätte es auch anders sein sollen, anstatt das es schön gemächlich bergab ging, folgte noch ein fetter Gegenanstieg und das bei strahlendem Sonnenschein. Doch das Wetter die Tage zuvor muss wohl anders gewesen sein, ´denn auf der Strecke lagen einige Hänge auf der Straße und durch Waling, wo die Straße ausgebaut gwird, war der Asphalt mit feinstem Schlamm belegt. Meine Kette freute sich und machte sie durch lautes knirschen Gehör.
Dann war ich im Zentrum und bin in eine Unterkunft in einer Seitengasse für günstige 600 Rupie eingecheckt. Da wusste ich noch nicht, das das touristische Zentrum am Lake Phewa lag, wo ich am Abend noch zu Fluss hin gelaufen bin und beim Essen mit Zielbier beschlossen habe morgen meine Unterkunft dort hin zu verlegen, denn es gibt viel in der Umgebung anzuschauen und vielleicht mache ich noch einen mehrtägigen Ausflug. Doch nun genieße ich nach den ganzen Höhenmeter und toller Landschaft Pasta und Everest Beer in der Happy Hour des Black and White Cafes.
Somit habe ich am Morgen meine kürzeste Etappe von 6 km bis in den Ortsteil Khahare und etwas teurere aber mit topp Ausstattung, mit Balkon und AC ausgestattete Hotel, mit Blick auf den Phewa Lake, bezogen. Anschließend habe ich in einem der unzähligen Restaurants gefrühstückt. Das Tagesprogramm mit der Besteigung des 1592 m hohen Sarangkot stand auch schon fest. Zuerst entlang des Sees und durch Reisfelder und dann durch Wald über eine endlose Natursteintreppe führte der Pfad hinauf. Nach kurzer Zeit war ich wieder komplett nass bis auf die Unterhose. Ich habe auf dem Weg nach oben mehrmals ein T-Shirt ausgewrungen. Aber schon der Blick zurück auf den See und Pokhara war die Anstrengung wert. Doch ich war auf die Aussicht auf der Bergspitze gespannt, denn hier ist die komplette Annapurna Gruppe mit den 8000 Gipfeln zu sehen.
Als ich oben war wurde ich nicht ganz enttäuscht, trotz der Regenzeit, denn eine Spitze tauchte in den Wolkenmassen auf. Unglaublich in welcher Höhe. 360 Rundumblick hier oben. Doch die Getränke und alles andere war hier oben teurer, wie in Deutschland auf den Alpengipfeln. Hier hinauf ist auch eine neue Seilbahn im Bau. Der Tourismus boomt. Es ist viel auf Japaner und Koreaner eingerichtet. Nachdem ich bei der letzten Cola die Information bekam, dass die Berge, wenn überhaupt am Abend frei werden, habe ich den Abstieg angetreten. Die Info kam von dem Hausbesitzer, der hier aufgewachsen ist und das Wetter kennt, also verlässlich.
Doch der Abstieg war genauso Schweißtreiben wie hinauf, doch nun sitze ich in einem low Standard Restaurant am See bei bestem Sommerwetter. Ich glaube ich, muss dem Wettergott mal wieder danken, unglaublich welches Glück ich trotz Regenzeit habe, vor ein paar Tagen war hier noch Land unter. Nun hoffe ich das ich endlich noch Bilder von Butwal bis hier hochladen kann, doch es ist gerade scho schön relaxt am See, auch wenn er etwas müffelt. Zu essen gab es Chicken süß-sauer, den auch für Chinesen ist Pokhara ein Reiseziel. Ich genieße gerade in vollen Zügen den Blick auf den See, während die Rasterlocken bedeckte Dame neben mir nur in ihr Handy schaute und ihren Veg. Burger kalt werden ließ. Zuvor habe ich mich über Trekking informiert, für 4 Tage all inklusiv 250 Euro mit Guide, Essen, Übernachtung und Permit. Ich werde mich morgen entscheiden.
Vor der Entscheidung habe ich eine Stadtwanderung von der Lakeside zum old Bazar entlang des Stadtrands an den Bergen gemacht. Über einen Kanal bin ich zum Ganesh Singh, einem der vielen kleinen Tempel entlang der Ganesh Tole. Ihr bin ich bis zu Bindhyabasini Tempel gefolgt. Ein größerer Hindutempel von dem man eigentlich auch einen tollen Blick auf die Annapurna Gruppe hat. Doch heute waren es noch mehr Wolken als gestern, also wieder nix zu sehen. Ich bin von hier zurückgelaufen und durfte noch einige ursprünglichen alten Häuser von Pokhara mit ihren geschnitzten Fensterrahmen bewundern. Nun sitze ich nach 15 km wieder am See im Schatten des bewölkten Himmel. Zum zweiten Abendessen wieder im Sunsetview Hotel und ich habe mich dort entschlossen die Trekkingtour zum Poon Hill zu machen. Noch schnell den Pass abgegeben fürs Permit.
Ich habe es am nächsten Tag bekommen, an dem ich nicht viel gemacht habe, außer zu skypen, Essen, Trinken, relaxen, Schuhe kaufen und Rucksack mieten. Nun sitze ich noch im Sunsetview und bin auf mein Trekking gespannt.

Vom 1.August 2019 - 08.August 2019 Tag 143 - Tag 150
Trekking Ghorepani PoonHill Trek und Ghandruk Trek ca. 50 km und Ruhetage in Pokhara

Am Morgen als mich mein Wecker um 6:30 Uhr weckte war es in Strömen am Regnen und ich befürchtete es werden 4 schlimme Trekkingtage. Doch als es mit dem Taxi aus Pokhara über die Nebenstraße nach Sarangkot hinaus ging wurde es trocken und in Naya Puh, wo unsere Tour startete schien die Sonne. So ist es die ganze Zeit geblieben, wo ich gerade in Hile beim Lunch sitze. Es liegen die ersten 9 km hinter mir und meinem 3 Jahre älteren Guide. Bis kurz vor Hile führte noch ein befahrbarer Weg durch das Tal. Hile ist sehr schön mit Reisterrassen umgeben. Viele alte Häuser die meist blau weis sind. Ich bin schon auf 1490 m, doch die umliegenden Berge liegen in den Wolken. Nach der Pause am Dipak Guesthouse geht es nun noch 2,5 km weiter bis Ulleri. Es waren viele Natursteinstufen die bezwungen werden mußten is wir das Bergdorf erreichten. Leider wurde am Ortseingang ein nicht zum Ambiente passendes Hotel gebaut. Doch es war noch viel vom urstprünglichen Bergdorf zu sehen und der Blick in die Tiefe mit den ganzen Reis- und Maisterrassen war schon impossant. Zuvor gabe es noch einige Wasserfälle die nun in der Regenzeit besonders tosend sind. Der weg führte auch über einige schaukelnde Hängebrücken.
Nun sitze ich auf 2038 m auf einem Rooftop und geniese dden rundum Blick. Leider sind die hohen Gipfel des Himalaya wegen der Regenzeit von Wolken verdeckt. In 15 Tagen soll wohl das schlimmste vorbei sein andere sagen September.
So wurde ich auch am nächsten Morgen von Regen auf dem Blechdach der Unterkunft geweckt, doch als wir unser Frühstück brav aufgegessen hatten war es trocken und es sollte auch so bleiben, doch stark bewölkt. Durch den Jungel den wir heute durchquerten zogen immer mehr Wolken. Die Bäume waren voller Moose und Farne und viele Schmetterlinge und Vögel umschwirrten einen. Es ging vorbei an weiteren Wasserfällen, wo wir an einem von ihnen Rast machten und setzten uns an den offenen Herd in der Holzhütte und tranken Ginger (Ingwer) Tee. Der Ingwer wurde frisch in einem Mörser gestampft und dann mit heißem Wasser aufgebrüht. Dann hatten wir nach 5 Stunden Ghorepani Deurali und alle wieder nur Guesthouses und unseres war das Moonlight und noch einfacher als gestern mit Gemeinschaftsbad. Nach dem Lunch mit Spagetti bin ich 3210 m hohen Poon Hill gestiegen. Es war sonnig, doch vom Panoramablick konnte ich nur ein Foto von einem Bild am Fuß des Aussichtsturms machen. Das Livebild hatte einen Wolkenvorhang. Nichts mit Annapurna schauen, so vielleicht morgen beim zweiten Aufstieg zum Sonnenaufgang.
Nun genieße ich ein Zielbier in der Green View Lodge und hoffe doch noch auf das Aufreißen der Wolken, doch es kam anstatt der Monsunregen.
Doch der Weg war bis jetzt toll mit den ganzen kleinen Dörfern, die nur durch die Lieferungen der Maultiere versorgt werden. Trotz Regen genieße ich es in vollen Zügen.
Zurück in der Unterkunft habe ich mit den Guides in der Küche wieder am Ofen gesessen. Ich habe zugeschaut wie 20 Koreaner bekocht wurden und wie meine Chicken Pizza zubereitet wurde. Es war ein sehr schöner Abend an dem offenen Holzofen wo ich auch ab und an mal das Holz nachgeschoben habe. Danach gings ins Bett denn um 4:30 Uhr war wecken angesagt und es hat wieder die ganze Nacht durch geregnet, so schwand meine Hoffnung immer mehr die 8000der zu sehen, Doch als wir um 5 Uhr, ich zum zweiten Mal, den Poon Hill zu besteigen, war es trocken und ich konnte es kaum glauben das bereits beim Anstieg der Annapurna South und Annapurna 1 mit 8091 m zu sehen waren. Ich war begeistert, doch dann das gesamte Panorama der Annapurna und Dhaulagiri Gruppe zu sehen war gigantisch, auch wenn sich die Gipfel immer die Gipfel im Wechseln aus den heute weniger Wolken zeigten. Vor den drei 8000dern zustehen war unbeschreiblich. Hätte hier den ganzen Tag verweilen können, doch ich denke der Blick, wie am Morgen wäre wenige Stunden später wieder so wie am Vortag gewesen.
Nach dem Genießen ging es zurück in die Unterkunft zum Frühstück und danach wurden wieder die Rucksäcke umgeschnallt und es ging zuerst auf den 3165 m hohen Mount Thabala und dann über den Deurali Pass. Hier gab es auch nochmal leicht Wolken verhangene Ausblicke auf die Berge. Wir kamen nochmal auf 3192 m und erreichten auf 3180 m Deurali, wo es eine Teepause gab. Danach ging es weiter hinab bis auf 2500 m und das durch eine Atem beraubende Schlucht vorbei an einem tosenden Bach der sich über kleine und große Wasserfälle hinab stürzte. Die steil aufragenden Felswände waren grün von sich daran klammerten Gräsern und Farnen. Der Trek führte auch viel durch Rhododendren Wälder, die aber leider nicht in der Blühte standen. Doch es war auch so schön genug. Doch dann setzte Nieselregen ein und ich beeilte mich und mein Guide hing hinter einer anderen Gruppe fest und konnte nicht folgen. Doch ich war auch nicht schnell genug, 300 m vor Tatapani fing es richtig an zu regnen, doch das Blätterdach des Waldes hielt das schlimmste ab. Da wir hier unser Mittagessen zu uns nehmen wollten, wartete ich im Zentrum unter einem Vordach auf meinen Guide, der seit einem 10 Meter Sturz auf seinen extremeren Touren mit seinem Knie hat. Nach dem Essen war ich wieder trocken und dann müssen wir mal schauen wie e auch den letzten 2 Stunden bis Ghandruk, unserem heutigen Ziel, ausschaut.
Da wir nun am Hotel Lonely Planet kurz vor Ghandruk sitzen, kann ich sagen, dass es bis auf eine Minute trocken war. Doch wir mussten noch viele Sturzbäche auf wackeligen Steinen überwinden. Der Pfad führte die ganze Zeit durch faszinierend schönen Regenwald. Die Bäume waren von Farnen und Moosen bewachsen, wunderschön. Nun sitzen wir mit Blick auf Annapurna South bis hinüber zum Macchapuchere beim Zielbier, doch von den Bergen ist nichts zusehen nur Wolken. Nun geht es auf die letzten 1500 m zum Guesthouse. Es ging in Ghandruck über die mit Naturstein gepflasterten Gassen, an denen neue aber auch noch viele alte Häuser, auch unser Guesthouse bestand aus einem neuen und alten Haus. Das Haus war mit Maiskolben und Blumen geschmückt.
Beim Ortsrundgang stach mir ein Schild ins Auge, es war kaum zu glauben was ich las: Khumbu Kölsch. Sollte es hier oben wirklich Kölsch geben, das konnte ich nicht auslassen. Nachdem ich einen erträglichen Preis ausgehandelt hatte, konnte ich das Kölsch von der Sherpa Brauerei genießen. Es wurde in einer goldenen Dose serviert und entsprechendem Glas, doch leider keine Stange, wie es in dem Prospekt welchen ich erhielt stand. Es gab das Kölsch auch in meiner Unterkunft zu den Spagetti. Leider konnte ich mir das Glas nicht sichern, so habe ich nur das Prospekt. Doch dies ist noch ein Grund mehr den Umweg über Chitwan zu machen, den dort ist die Brauerei ansässig. Mittlerweile wo ich mit einem Pärchen aus Kathmandu hier sitze, regnet es wieder, doch ich hoffe noch mal Annapurna und Freunde zu sehen.
Leider war, als ich um 5:30 Uhr die Augen öffnete außer Wolken nicht viel zu sehen, doch ich will mich nicht beklagen, den der Blick gestern Morgen war für die Regenzeit grandios gewesen. Nun warte ich auf das übliche Frühstück Set bestehend aus Ei, Bratkartoffeln mit Zwiebel, Paprika und Tomate, Toast und Marmelade und Kaffee oder Tee. Als im kleinen Küchenhäuschen das Feuer entfacht wurde, stieg aus allen Ritzen des Dachs und aus dem Fenster Rauch empor. Während des Frühstücks ertönte aus dem buddhistischen Tempel unten im Ort Musik und mittlerweile konnte man doch ein wenig Annapurna schauen. Dabei war das Spiel der Wolken ebenso interessant. Innerhalb von Sekunden änderte sich das Bild, mal öffnete, mal schloss sich die obere Wolkendecke aus dunklen und hellen Wolken, dann zogen aus dem Tal kleine Wolken senkrecht nach oben oder es entwickelte sich gleich vor dir eine neue.
Nun starten wir gleich auf den Rückweg und damit auf die 4. Etappe. Heute hieß das Programm Reis- und Maisterrassen die, die Hänge beider Talseiten hinauf stiegen und wir sie über weitere Treppen hinab durchquerten. In Kimche waren wir bereits wieder in einem Ort der von Busen angesteuert wurde, doch wir folgten weiter dem alten Weg bis hinab in die Talsohle, wo wir dann entlang des Modi dem neuen noch im Bau befindlichen Fahrweg folgen. Es gab viel Matsch und Wasser was über den Weg lief, dabei auch 3 Flüsschen die Barfuß durchquert werden mussten. Also Schuhe und Socken aus, doch das Kneippbad tat den Füßen gut, doch bei der letzten querung habe ich meine alten Schuhe genutzt, denn das Barfußlaufen sind meine Füße nicht gewohnt. Anschließend habe ich sie einem entgegenkommenden Nepali geschenkt, den mein Guide kannte.
Nun sitzen wir in Birethanti beim letzten Lunch an der Brücke über den Modi und danach waren es noch 2 km bis Naya Pul zur Hauptstraße, wo und das Taxi uns wieder aufsammelte, nachdem ich vom Guide noch ein Bier ausgegeben bekommen hatte. Es zurück nach Pokhara Lake Side.

In Pokhara habe ich wieder das gleiche Zimmer wie zuvor bezogen und mein Gepäck entgegengenommen, dann den Rucksack zurückgegeben und am See Bilder sortiert und alles revue passieren lassen, dazu gab es heftigen Monsunregen, doch morgens ist es meist wieder trocken.
Nach dem Frühstück bin ich zum Shoppen gegangen und habe 3 neue T-Shirts gekauft, eins zur direkten Nutzung. Denn mein aktuelles ist mittlerweile verschlissen, hat Löcher und was lustig ist, das es einen schwarzen Querstreifen gibt. Er stammt vom Trageriemen meiner Kameratasche, der dort das T-Shirt vor der Sonneneinstrahlung geschützt hat. Der Rest ist verblichen Grau. Nun darf es noch meine Kette reinigen. Sonst hab ich auf dem Zimmer mit Blick auf den See relaxt und zweimal gegessen und dabei angefangen Tagebuch zu tippen.
Am nächsten Tag habe ich mich nochmal zu einer Wanderung aufgerafft, und zwar zur World Peace Stupa auf dem Berg auf der gegenüberliegenden Seeseite. Somit eine halbe Runde um den See und auf den Berg. Es ging zuerst über die Touristenmeile von Pokhara Lake Side und vorbei am Damm des Sees. Dann vorbei am Waldrand, wo es Trinkwasser Quellen gab, wo die Einheimischen Wasser in den Tragekörben die mit einem Riemen am Kopf auf dem Rücken getragen wurden, nach Hause holten. Danach bin ich über einen Trampelpfad, durch den feuchten Wald, dem ich dank Navi, das ich jetzt nicht mehr habe aber dazu später mehr, folgen konnte, hinauf gestiegen.
Zum Besteigen der Stupa hieß es Schuhe ausziehen und das sollte mir zum Verhängnis werden, aber dazu später mehr. Von der Stupa hatte man eine super Blick auf Pokhara und den See. Eigentlich auch auf Gipfel des Himalaya, doch es ist Regenzeit.
Nun hieß es wieder Schuhe anziehen und dazu setzte ich mich auf eine Treppe und legte mein Navi neben mich auf die Stufen. Schuhe geschnürt und losgelaufen, dann fühlte ich in der Hosentasche nach meinem Navi, da ich schauen wollte, wie hoch ich bin. Nichts war da, da viel es mir ein, du hattest es neben dich gelegt. Schnell zurück gelaufen doch es hatte schon einen neuen Besitzer gefunden. Selber schuld! Nun muss ich mal schauen, ob ich mein altes Garmin ans Laufen bekomme, welches ich schlauerweise als Sicherheit mitgenommen hatte.
Ich habe auch den Gupteschwor Mahadev Cave und den Devi´s Fall ohne Navi gefunden. Der Wasserfall, fällt genau in dieser Höhle in die tiefe, somit ein unterirdischer Wasserfall. In der Höhle gab es auch noch einen Tempel, überall regnete es von der Höhlendecke. Auf der gegenüberliegenden Seite der Hauptstraße konnte man den Devi Fall von oben betrachten. Somit 2 Mal Eintritt einmal 100 dann 30 Rupie zusammen 1 Euro. Anschließend bin ich durch Wohngebiete, die in den Reisfeldern lagen zurück um mit meiner Mutter, die bei meiner Schwester ist eine Videokonferenz zu starten. Seine Mutter nach 4 Monaten mal wieder zu sehen ist was Besonderes!
Zuvor war ich noch am Kedhareyswar Tempel, wo 2 junge Mönche Mantras laut am Lesen waren.
Das Skypen war wegen schlechter Internetverbindung nicht optimal, aber ich konnte meine Mutter, Schwester und Schwager kurz mal sehen. Morgen neuer Versuch denn ich habe, nach dem ich mein Zimmer gewechselt habe, wegen 3 Familien die nicht gerade leise waren, noch mal verlängert.
Nun sitze ich am Abend wieder im Rest Point beim Essen am See und wurde später noch aufgefordert mein Notebook auf dem Brings Musik lief, an die Musikanlage anzuschließen, so schallte kölsche Musik in voller Lautstärke über den See.
Die Nacht habe ich gut geschlafen und beschlossen meine Vorderradbremse austauschen zu lassen. Nun habe ich am Abend mein Rad abgeholt mit einer V-Brake am Vorderrad.
Zwischen durch war nochmal Videokonferenz mit Mama an ihrem 85sten Geburtstag. Dieses Mal besser in Sunview Restaurant.
Ach übrigens tut es auch mein altes Navi und kaum zu glauben ich hatte zu Hause schon die Karte aufgespielt nur habe ich keinen Halter.
Wieder gut geschlafen und nichts gemacht außer Gefrühstückt, getippt, und gegessen.
Morgen geht es endlich weiter und ich denke über Chitwan nach Kathmandu.

Vom 9.August 2019 - 17.August 2019 Tag 151 - Tag 159
Etappe Pokhara - Kathmandu 211 km

Datum km Schnitt Höhenmeter Zielort
9.8.2019 52,89 17,23 338 Damauli
10.8.2019 82,48 13,99 1.162 Malekuh
11.8.2019 46,75 12,25 997 Naubise
12.8.2019 29,25 9,78 821 Kathmandu

Heute war nach Tagen mal wieder Radeln angesagt. Nach dem Frühstück bin ich ins 52 km entfernte Damauli aufgebrochen. Als ich dann aus Pokhara hinaus fuhr, zeigten sich sogar noch mal die Bergriesen der Annapurna Gruppe in den Wolkenlücken. Einfach gigantisch, hier muss ich nochmal außerhalb der Regenzeit hin.
Von hier führte der, mit hubbeligem Asphalt und stellenweise Riesenschlaglöcher versehene, Highway immer leicht bergab. Kurz vor dem Ziel war eine kleine Anhöhe zu nehmen bevor es an den Madi Nadi River hinunterging. Es gab Reisfelder und bewaldete grüne Berge zu sehen. Ich habe zweimal kurz gerastet und festgestellt das mein Handy nicht da war, wo e sein sollte.
Irgendwie habe ich es im Moment mit Sachen verlieren.
Im heutigen Hotel Sasaa Inn hatte ich Internet und konnte mir die Kontaktdaten des Hotels in Pokhara heraussuchen und über Skype Kontakt aufnehmen und ja ich hatte es im Hotel liegenlassen. Nun ist es mit dem Taxi auf dem Weg zu mir. Nach 1,5 Stunden warten hatte ich mein Handy wieder in Händen. Ich bin dann durch den Ort, dessen Straßen ein Schachbrettmuster aufweisen. Am Ende des Schachbretts war eine Veranstaltung mit traditionellen Tänzen und am Zusammenfluss des Sange Khola in den Madi Nadi waren kleine Tempel und Meditationsstätten. Ich bin noch über eine der langen Hängebrücken gelaufen und wieder zurück und weiter übers Schachbrett, wo ich Momos gegessen und ein Zielbier getrunken habe.
Seit ein paar Tagen habe ich auf der rechten Seite Rippenschmerzen, ob ich mich wohl beim Trekking verrenkt habe, mal schauen wie es wird, es ist unangenehm. Trotzdem genieße ich wieder das normale nepalesische Stadtleben hier auf einer Bank auf der Straße vor einem kleinen Restaurant. Am Tisch vor mir sitzen die Männer beim Schwätzchen, nebenan toben die Kinder und spielen Fangen oder machen Luftblasen die, die gesamte Straße entlang schweben.
Die Wolken werden immer dunkler über den Bergen, während gegenüber Basketball gespielt wird.
Ich habe immer noch keine Entscheidung für Morgen getroffen Chitwan a oder nein.
Nun dämmert es schon und so werde ich gegen halb 8 Uhr meinen kleinen Rückweg antreten und hoffe morgen nicht wieder vor einem verschlossenen Rolltor zu stehen, welch ich schon vor der Glastüre des Hotels gesehen habe. Die Glasschiebetüre muss heute bei zwei Stromausfällen von Hand geöffnet werden.
Und kaum zu glauben heute kam mal kein Regen aus den dunklen Wolken, sondern Abendrot und der Mond zeigte sich mit dickem Bauch.
Mit dem Rolltor hatte ich am Morgen Glück, den es war mal nicht verschlossen und ich konnte es öffnen und auch das schmiedeeiserne Tor war offen und ich konnte auf die nächste Etappe Richtung Kathmandu starten. In Mugling an der Kreuzung nach Chitwan habe ich mich doch für den direkten Weg entschieden. Doch zuvor musste ich mich über einen kleinen Pass vom Madi Nadi River zum Musyang River kämpfen. Bereits im Anstieg nach 10 km musste ich meinen ersten Stopp einlegen. Die Landschaft war echt toll, zuerst ein weites Tal mit Reisterrassen, dann eine enge Schlucht bis Mugling, wo sich die beiden Flüsse trafen und ich bin dann dem Trishuli Nadi gefolgt. Es war ein ständiges auf und ab inklusive Dauerbestrahlung durch die Sonne. Heute ist kein Regen in Sicht. Doch diese Kombination aus Streckenprofil und Hitze raubte immer mehr meine Kräfte, so musste ich vor Beningaht zu Nudeln einkehren. Beim Essen habe ich mir unglücklicherweise so auf die Zunge gebissen, das sie blutete. Nach diesem Schreck bin ich immer weiter, denn die Resorts
am Fluss waren zu teuer, so hat es mich noch bis Malekhu getragen. Der Erschöpfung nahe habe ich mich Kilometer für Kilometer zum Dhurbatara Guest House, an dem auch alle Kleinbusse haltmachen, gekämpft.
Ich habe mich erst einmal rücklings vor den Eingang, mit dem Zielbier gelegt und meine etwas schon krampfenden Muskeln entspannt. Habe dann geduscht und als ich zurück ins Restaurant kam, kehrte ein weiterer Reiseradler ein. Er war Russe und ist über Europa und komplett Afrika hier her geradelt. So habe ich den ersten Reiseradler meiner diesmaligen Tour getroffen. Nach dem Essen habe ich den ganzen Abend bis in die Dunkelheit vor dem Restaurant gesessen und dem Straßenkino zugeschaut.
Am Morgen hörte ich dann Regen. Doch um 6:30 Uhr war es wieder trocken und so saß ich um 7 Uhr auf dem Rad und bis Baireni weiter über das ständige auf und ab entlang des Flusses. Nach 10 km stand die erste Pause an und anschließend riss der Himmel auf und es kam wie am Vortag wieder die Hitze hinzu, doch die Landschaft entschädigte. Die Landschaft konnte ich bei einem Stopp im Schatten eines Baumes an einem kleinen Tempel an der Straße genießen.
Meiner Rippe und Zunge geht es auch wieder besser.
Ab Baireni ging es dann nur noch, im dichten Lkw und Auto Verkehr Berg an und so habe ich schon früh beschlossen noch eine weitere Nacht vor Kathmandu zu nächtigen.
Nun sitze ich in Naubise vor meiner heute spärlich ausgestatteten Unterkunft an der Hauptstraße. Zuvor hatte mich der Russe überholt. Er will heute noch bis Kathmandu. Doch ich höre dem Sing Sang aus einem Tempel zu und freue mich auf die Fortsetzung des Straßenkinos von gestern. Zu Essen gab es mein Leibgericht von zu Hause, ich kanns nur auf Wisserplatt: Gedämmte Ärpel. Nachdem ich auch noch die Kombination mit Nudeln bekommen hatte, war es wie bei Muttern zu Hause.
Der Film heute war anders, denn es stand Dichte Verkehr die Hauptrolle und nicht die spielenden Kinder.
Die Nacht war gar nicht so warm wie gedacht, obwohl ich nur einen Ventilator an der Decke hatte. Ich denke, es lag daran, dass ich bereits auf 970 m hoch bin und so die Abendkühle zu spüren ist.
Am Morgen konnte ich mal wieder nach langer Zeit vor 6 Uhr starten und das auf die letzten30 km zur nepalesischen Hauptstadt. Ich musste mich noch bis auf 1500 m hinaufarbeiten, doch dank des frühen Starts war es noch recht kühl, doch ich war nach kurzer Zeit trotzdem nass geschwitzt den es war, eine hohe Luftfeuchtigkeit und so habe ich mich bei der ersten Pause an einem kleinen Shop in einer Kurve des Anstiegs getrocknet. E ging weiter bergan im stickigen Verkehr, doch hätte ich ein Horn Blowen können, hätte ich die langsamen Lkw angehupt damit sie mich vorbeilassen. Dann musste ich mich noch durch einen Stau durch einen liegengebliebenen LKW kämpfen. Ich konnte Autohopping im Gegenverkehr machen und zum Schluss wurde ich von Polizisten, die das Chaos versuchten in den Griff zu bekommen, nach vorne gewunken. Danach hatte ich endlich die Passhöhe erreicht.
WOW ich sah Kathmandu, wieder mal nicht zu glauben nach 7.000 km von Südindien hier hergekommen zu sein. Zuvor durfte ich im Anstieg sogar noch mal Weiße Riesen sehen. Amazing!
Doch nun wurde es im staubigen Stadtverkehr noch stickiger. Immer wieder Stopps um auf mein Navi zu schauen, welches mich zum Durbar Square dem Zentrum Kathmandus führte. Doch die genannte Unterkunft meiner Schwester in der Freakstreet dem früheren Zentrum der Hippies war nicht so wie beschrieben. Ich habe sie mir erst gar nicht angeschaut und bin weiter ins heutige Touristische Zentrum nach Thamel geradelt und gleich eine gute Unterkunft mit großem Zimmer und AC inkl. Frühstücksbuffet gefunden. Ich konnte den Preis von 55 auf 27 Euro runterhandeln. Es gab sogar Wasserkocher, Tee und Kaffee auf dem Zimmer, auch ein Kühlschrank, den ich aber wohl nicht nutzen werde. Das Bad war auch gut zu genießen.
Nachdem es gereinigt war, habe ich geduscht mal wieder gut Rasiert und fühlte mich nach 4 Tagen wieder frisch.
Ich bin natürlich gleich auf einen Rundgang gestartet und war begeistert. Über die Bazarstraße, die auch von kleinen und großen Tempeln gesäumt war, bin ich zum Durbar Square dem alten Zentrum Kathmandus. Es war von Pilgern, die in einer langen Schlange vor einem Tempel anstanden, Touristen, Autos und Motorrädern verstopft. Es war mal wieder zu viel für mich am ersten Tag, so bin ich uf einem Rooftop zu Pasta und Gorka Beer eingekehrt und habe über dem Square relaxt und meinen Blick auf die besonderen Dächer der Tempel gerichtet. Vieles war noch im Wiederaufbau nach dem starken Erdbebenvon 2015, darunter auch der Bashantapur Tower, der halb eingerüstet war. Alles in Chinesischer Hand. Viele Häuser waren durch Stützen gegen das Einstürzen gesichert.
Als ich dunkle Wolken über den Bergen im Anmarsch sah, bin ich über die Bazarstraße zurück in mein Vierte Thamel. Dort im Yala Cafe zur Everest Happy Hour eingekehrt und nach einem weiteren Rundgang durch Thamel nochmal zum Essen. Im Viertel steht in jeder Ecke der kleinen Gassen ein kleiner Tempel. Nach gutem essen habe ich auch in meiner noblen Unterkunft gut geschlafen und habe am Morgen das Frühstücksbuffet voll ausgeschöpft.
Anschließend bin ich durch touristenlose Straßen, Gassen und Treppen zur Swayama Bhanth Stupa oder auch Monkey Tempel genannt. Auf dem Weg wurden in kleinen Läden Rinder und sonstiges Fleisch zerteilt, in anderen süße Backwaren gebacken und es fand das ganz normale Leben auserhalb der Touristenviertel statt. Auf meinem Weg lagen schon einige Tempel wie der Bijashwori mit Ministupas im Innenhof und feinen Schnitzereien in den Türen und Fensterumfassungen. Dann hatte ich nach gut 4 km den Fuß des Tempelbergs, der ca. 100 m über Kathmandu ragt, erreicht. Er war komplett mit einer Wand aus großen und kleinen Gebetsrollen umfasst, gigantisch. Ich bin der halben Mauer um den Berg gefolgt und über einen Weg durch den Wald mit vielen Affen hinauf zum Wochen Thukje Monastery gestiegen. Wenige Menschen hier, im Gegensatz zu Riesen Stupa, die ich kurz Später erreichte. Beeindruckend, es schauten 4 goldene Gesichter in die vier Himmelsrichtungen. Rund um die große Stupa auch wieder viele Mini Stupas. Es mischten siech viele Pilger die die Stupa umrundeten, mit den Touristen. Ich habe mich, nachdem ich den hervorragenden Ausblick über Kathmandu genossen habe, noch in einer ruhigen Ecke auf einem Tisch Auge in Auge mit den Stupa Augen niedergelassen.
Weiter bin ich zum anderen Ende von Kathmandu zu den Verbrennungsgaths am Bamati River, weitere 4 km. Etwas entlang de River und weitere Kilometer zurück ins Zentrum zum Durbar Square, wo ich auf dem Rooftop vom Vortag eine Pause eingelegt habe.
Dann habe ich ein Ticket gelöst und konnte in den Bashantapur Tower, der sich noch im Wiederaufbau befindet und somit waren nur Bilder des Erdbebens und des Wiederaufbaus zusehen, sehr enttäuschen für 8 Euro. Bin dann lieber durch die Bazargassen von Kathmandu gelaufen und habe weitere Stupas in den Gassen umringt von hoch aufragenden Wohnhäusern gefunden. Nach Telefonaten am Nachmittag bin ich wieder ins Yala Cafe und habe nach dem ich neue Bilder hochgeladen habe, gegessen. Doch da es nur 90 Minuten freies Wifi gab, bin ich weiter gezogen und habe dabei das echte Touristische Zentrum von Thamel gefunden, wo es auch wieder Khumbukölsch und ich durfte passend dazu wiedermal kölsche Musik vom Notebook hören. Anschließend ging es glücklich ins Bett.
Nun ist es schon Mittag am nächsten Tag und ich sitze über dem Durbar Square, doch diesmal nicht in Kathmandu sondern in Patan. Hier ist der Wiederaufbau schon fast abgeschlossen und es ist die volle Pracht zu sehen. 14 Tempel und der Palastkomplex ist zu bewundern. Hier war es den 8 Euro Eintritt wert, denn es waren alle Palastgebäude zu betreten, und man konnte durch die Holzbalustraden wandeln.
Ich bin natürlich die 7 km hier her zu Fuss gelaufen. Vorbei am Ratna Park und dem Nationalstation und habe den Bamati River über eine Fussgängerhängebrücke überquert war so nach 2 Stunden in Patna. Habe hier zuerst den prächtigen goldenen Tempel gefunden und besichtigt. Der Tempel schimmerte in der Sonne in der tollen goldenen Farbe. Viele Figuren waren zusehen, so auch 2 Elefanten auf denen Figuren saßen. Habe hier noch gesessen und den Pilgern zugeschaut
Weiter durch die Gassen Patans habe ich auch immer wieder Streetart gefunden, genauso wie auch in Kathmandu. Das gefällt mir al over the World. Nach dem Ausruhen dem Rooftops habe ich den Rückweg angetreten und war noch am Kumbeshwar Tempel in dem im heiligen Wasserreservoir gebadet wurde.
Von dort bin ich durch kleine Gassen zum Sulima Square und zur Ashok Stupa West und habe durch das Patan Gate wieder den Batmati River erreicht und sitze nun für eine kleine Pause wieder auf dem Rooftop in Kathmandu, wo ich beschlossen habe morgen eine weitere Wanderung zur Buddha Stupa zu machen und noch eine fünfte Nacht zu bleiben um dann einen echten Ruhetag zu machen.
Am Abend gab es Chicken Curry im Yala und dann Spagetti Cabonara beim Kölsch und ab ins Bett.
Nun sitze ich nach Frühstück am Ziel meiner dritten Stadtwanderung durch Kathmandu mal wieder auf einem Rooftop an der Boudha Stupha, der größten in Nepal. Sie wird gerade neu geschmückt, zuerst wurde sie mit weißer Kalkfarbe getüncht, um ihr das strahlende Weiß wieder zu nehmen. Denn es wurden anschließend mit oranger Farbe mit Schwung Bögen auf die Kuppel geworfen. Zumschluß noch Blumengirlanden aufgehangen und die Gebetsfahnen erneuert.
Doch zuvor war ich im Pashupati Tempel und er war heute von Pilgern überflutet denn heute war das Hindufest, nepalisch: Jahev Purhima, indisch: Raksha bandh. Die Anlage am hier noch kleinen Bagmati River, wo auch ein heiliges Bad genommen wurde, war recht groß. Doch der Tempel im Zentrum war das wichtigste, denn es ist eines der 4 bedeutendsten Hinduheiligtümer Indiens und Nepals und war für nicht Hindus nicht zu betreten. Doch ich bin bis zur Schwelle und konnte den riesigen goldenen Nandu Bullen vor dem alten Tempel sehen. Doch dann wurde ich von einem bewaffneten Wachsoldaten deutlich nach außen gebeten.
Auf dem weiteren Weg zu Stupa war ich noch in einem tibetischen Kloster namens Orgyen Dhangak Choeling.
Nun sitze ich eine Etage da sich oben auf der Terrasse ein nerviges Handy zu mir gesellte, aber ich habe immer noch einen guten Blick auf die Stupa und auf die Häuser die einen Ring um sie bilden.
Ich bin nun die 7 km zurück zum Durbar Square um zu schauen, ob vom Fest noch etwas zu sehen ist, doch es war sehr still. So bin ich zurück in mein Viertel und habe im Yala gegessen und bin danach zum Irish Pub, da es dort günstig sein sollte und das war es auch und anstatt von Guinness, wie üblich in einem solchen Pub, gab es wieder Khumbu Kölsch und das noch frisch gezapft.
Zurück im Hotel erzählte man mir von einem Fest, das morgen stattfinden soll, wohl mit viel Musik in den Straßen. So werde ich wohl noch eine sechste Nacht bleiben.
Von dort bin ich durch kleine Gassen zum Sulima Square und zur Ashok Stupa West und habe durch das Patan Gate wieder den Batmati River erreicht und sitze nun für eine kleine Pause wieder auf dem Rooftop in Kathmandu, wo ich beschlossen habe morgen eine weitere Wanderung zur Buddha Stupa zu machen und noch eine fünfte Nacht zu bleiben um dann einen echten Ruhetag zu machen.
Am Abend gab es Chicken Curry im Yala und dann Spagetti Cabonara beim Kölsch und ab ins Bett.
Nun sitze ich nach Frühstück am Ziel meiner dritten Stadtwanderung durch Kathmandu mal wieder auf einem Rooftop an der Boudha Stupha, der größten in Nepal. Sie wird gerade neu geschmückt, zuerst wurde sie mit weißer Kalkfarbe getüncht, um ihr das strahlende Weiß wieder zu nehmen. Denn es wurden anschließend mit oranger Farbe mit Schwung Bögen auf die Kuppel geworfen. Zum Schluss noch Blumengirlanden aufgehangen und die Gebetsfahnen erneuert.
Doch zuvor war ich im Pashupati Tempel und er war heute von Pilgern überflutet, denn heute war das Hindufest, nepalisch: Jahev Purhima, indisch: Raksha bandh. Die Anlage am hier noch kleinen Bagmati River, wo auch ein heiliges Bad genommen wurde, war recht groß. Doch der Tempel im Zentrum war das wichtigste, denn es ist eines der 4 bedeutendsten Hinduheiligtümer Indiens und Nepals und war für nicht Hindus nicht zu betreten. Doch ich bin bis zur Schwelle und konnte den riesigen goldenen Nandu Bullen vor dem alten Tempel sehen. Doch dann wurde ich von einem bewaffneten Wachsoldaten deutlich nach außen gebeten.
Auf dem weiteren Weg zu Stupa war ich noch in einem tibetischen Kloster namens Orgyen Dhangak Choeling.
Nun sitze ich eine Etage da sich oben auf der Terrasse ein nerviges Handy zu mir gesellte, aber ich habe immer noch einen guten Blick auf die Stupa und auf die Häuser die einen Ring um sie bilden.
Ich bin nun die 7 km zurück zum Durbar Square um zu schauen, ob vom Fest noch etwas zu sehen ist, doch es war sehr still. So bin ich zurück in mein Viertel und habe im Yala gegessen und bin danach zum Irish Pub, da es dort günstig sein sollte und das war es auch und anstatt von Guinness, wie üblich in einem solchen Pub, gab es wieder Khumbu Kölsch und das noch frisch gezapft.
Zurück im Hotel erzählte man mir von einem Fest, das morgen stattfinden soll, wohl mit viel Musik in den Straßen. So werde ich wohl noch eine sechste Nacht bleiben.
Bevor ich in die Stadt aufgebrochen bin, habe ich noch meinem schwächelnden Schauch am Rad ausgetauscht, der verlor die Luft ganz langsam über 2 Tage und ich war das morgendliche Pumpen satt. Doch dann kam das Fest. Es erreichte mich an der Fahrradgeschäfteecke, wo ich mir einen neuen chinesischen Schlauch gekauft habe. Es zogen tatsächlich mehrere hunderte von musizierende Gruppen durch die Gassen und um die Tempel rund am Durbar Square. Die Kinder waren in Kostüme gekleidet und hatten Bärte angemalt dazu trugen sie Strohhütte die mit Papiermasken beklebt waren. Jeder Gruppe trug ein Bild mit dem Familienoberhaupt vor sich her. Den wie ich später erfahren habe, wird an diesem Tag der Vater und die Mutter geehrt. Es ist eines der größten Feste im Raum Kathmandu. Doch man hört unterschiedliche Geschichten. Ich schaue mir das Spiel gerade von einem neuen Rooftop an, mit dem kompletten Blick auf den Square. Mal wieder ein nicht geplantes Highlight und ich habe das Gefühl es ist Rosenmontag in Kathmandu. Nach dem Rooftop habe ich mich nochmal ins Getümmel gestürzt. Es war auch ein wenig CSD dabei. Habe vor einem Tempel dem Tanz der Truppe mit den Stöcken verfolgt.
Danach bin ich erst mal zurück nach Thamel zu einem Kölsch, ich will, aber nochmal zum Durbar Square nachdem mich ein Neuseeländer angetrunken vollgelabert hat. Doch dann fing es an zu schütten und ich habe mein Vorhaben abgebrochen und habe mir anstatt zum Square zu laufen einen Knirps gekauft. Bin dann nochmal im Yala zu Pommes und Absacker eingekehrt. Doch ich werde das Fest auch so in guter Erinnerung behalten.
Morgen werde ich Tagebuch tippen und mich freuen auf das was kommt. Zu Abschluss gab es vom Inhaber des Cafe noch deutschen Käsekuchen mit Eis und geschmolzener Schokolade. Wir saßen in einer Gruppe von einer Frankfurterin und drei Kolumbianern. Nun freue ich mich auf einen echten Ruhetag.
Am Morgen habe ich angefangen Tagebuch zu tippen und habe ausgiebig gefrühstückt. Habe dann auf dem Zimmer geruht und gegen Mittag meine Abschiedsrunde angetreten. Noch ein letztes Mal zum Durbar Square aufs Rooftop des Cosmo de Cafe, dann letztes Kölsch im Everest Irish Pub und letztes Essen im Yala Cafe.

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