Berichte Potosi - Grenze Chile zur Zeit in Uyuni
Vom 8.Juli 2016 – 17.Juli 2016; 10 Tage

Gesamt Bolivien: 1090 km; Höhenmeter: 8920 m; Gesamt 2014/2015/2016: 24.010 km

Autor: Michael Schreiber

#Vom 08.Juni 2016 – 11.Juli 2016 Tag 129 (568) - Tag 132 (571)

#Vom 12.Juni 2016 – 13.Juli 2016 Tag 133 (572) - Tag 134 (573)
#Vom 14.Juni 2016 – 18.Juli 2016 Tag 135 (574) - Tag 140 (579)
#Fotos Potosi - Uyuni:
#Fotos Uyuni-Grenze Chile


Vom 08.Juni 2016 – 17.Juli 2016 Tag 129 (568) - Tag 132 (571)
Etappe Potosi - Uyuni 210 km Rad; 4 km zu Fuß, Gesamtkilometer: 6795 km

Datum km Schnitt;km/h Höchst;km/h Höhenmeter Zielort
08.07.16 50,25 9,28 56,91 1162 Porco
09.07.16 78,82 13,94 66,42 1010 hinter TicaTica
10.07.16 58,52 11,77 42,27 695 Vor Potacayo
11.07.16 21,93 14,64 68,7 176 Uyuni

Nach der langen Ruhepause war es heute eine anstrengende Tour, zwar nur 50km dafür mit 1160 Höhenmeter und stürmischem Gegenwind. Ich mußte sogar etliche Kilometer schieben und das soll was heisen. Doch die Landschaft war wie im Reiseführer beschrieben:“Atemberaubend“. Felsformationen aus rotem Sandstein und tolle Aussichten von den 2 Pässen die wieder über 4000 m lagen. Da der Wind immer stärker wurde war an Zelten auf der Höhe nicht zu denken so bin noch weiter zum nächsten Ort Porco geradelt. Hier gab es sogar unerwarteter weise ein Hostal, diese Chance habe ich wahrgenommen und hoffe morgen auf weniger Wind.
Morgens war der Wind nicht vorhanden, dafür waren es -1 Grad. Zuerst führte die Straße weiter bergab in einen Canyon. Ich mußte ihn durchqueren und es sollte nicht der einzige am heutigen Tag bleiben. Die wahnsinns Landschaft entschädigte. Die Sandsteinformationen vom Vortag waren immer noch vorhanden wechselten sich aber jetzt immer öfter mit Sanddühnen ab. In den Ebenen immer kleine fast trockengefallene Lagunen wo Lamas, Alpacas, Vicunas weideten und dazwischen einige Flamingos und andere Wasservögel. Diese Landschaft ist schwer zu beschreiben, als sich dann auch noch wieder Berge mit weißen Hauben sehen ließen war das Bild perfekt. Man muß die Landschaft selbst gesehen haben. Mittags habe ich wieder gekocht und auch der Wind war wieder da, das vor der Passhöhe wieder schieben angesagt war. So bin ich die Abfahrt noch gefahren, habe mich in Ticatica verpflegt und nach 8km habe ich mein Zelt in einem trockenen Flussbett aufgeschlagen. Der Zeltausgang natürlich in Blickrichtung Berge ausgerichtet. Mit diesem Blick habe ich dann noch Bericht getippt.
Die Sonne kam gerade hinter den Bergen hervor als ich mein Zelt eingepackt hatte. Es war -4 Grad und das Wasser in meinen Flaschen am Fahrrad waren gefroren. Gut das ich immer eine Flasche mit in den Schlafsack nehme. Auf der Strecke gab es wieder viel Landschaft rund um die Codillera Chchas mit dem 5950 m hohen Co.Huanmchaca. Unterwegs traf ich auf ein Vorsichtschild Strauße? Gibt es hier Strauße oder meint das Schild was anderes? Und dann kam wieder der stürmische Gegenwind der mich auf einer kleinen Abfahrt nur 15km/h fahren ließ inklusive treten. Dies bedeutete am nächsten steileren Anstieg wieder schieben. Nach 58 km kurz vor Pulacayo waren meine Kräfte um 14 Uhr aufgebraucht, so das ich mein Zelt auf einem durch Steine windgeschützten Platz aufbaute in Sicht des Ortes. Trinkwasservorrat müsste bis morgen reichen. Habe dann noch gemütlich gekocht, Maniküre betrieben, wieder Bericht getippt und zum Schluss den Blick aus dem Zelt genossen. Anschließend noch E-Book gelesen. So werde ich erst morgen in Uyuni ankommen aber dafür ausgeruht.
Am Morgen war der Wind immer noch da, aber nicht mehr so stark. Nach dem Zelt abbauen gings für mich noch auf 4200 m hoch, gut das ich nich gestern entschloßen hatte zu Zelten. Polacayo war eh nur eine Bergbauerstadt. Ich nahm die letzten Höhenmeter in angriff, hier lag sogar noch Schnee. Ich hatte die Kuppe erreicht, und es brach ein Glücksschrei aus mir raus. Vor mir lag der Salar de Uyuni und im Hintergrund der Vulkano Tunulpa. Somit hatte ich einen weiteren Meilenstein meiner Radtour erreicht. Ich war glücklich und Uyuni lag als Dorf im weiten Nichts der Ebene. Mit bis zu 50 km/h sauste ich dem Ziel entgegen. Die Hotelsuche war nach 30 Minuten erledigt, ich konnte sie aber erst um 12 Uhr beziehen. So bin ich noch zu einem Kaffee in die Hauptmeile von Uyuni gezogen. Ja hier gibt es mal wieder Ausengastronomie, hatte ich glaube ich seit Europa nicht mehr. Richtiges Biergarten Feeling und das im Winter. Ganz nett auch hier, fühle mich gleich wohl. So wurde ich auch mal wieder von einer Fiesta empfangen. Vorbei an der Ehrentribühne zog ein großer Umzug, Abordnungen aller umliegenden Orte, so auch einer aus der Bergarbeiterstadt in der ich am Vorabend gezeltet hatte. Weiter von Krankenhäusern, Speditionen, Kindergärten und alles was man sich vorstellen kann, Der Zug dauerte auch noch 4 Stunden spüter an, als ich schon geduscht war, mit Mutter telefoniert hatte und bei meinem ersten Bier war. Im Trubel habe ich noch eine Ortlieb Lenkertasche getroffen, sie kam aus Schottland und war schon 2 Jahre unbterwegs. Die Besitzerin erzählte das noch 4 andere Radler in der Stadt seien. Nun werde ich die nächsten 3 Tage hier auf 3670 m verbringen und die Eisenbahngeschichte erfahren und den großen Eisenbahnfriedhof besuchen. Am Abend habe ich noch den weiteren Meilenstein gefeiert.


Vom 12.Juni 2016 – 13.Juli 2016 Tag 133 (572) - Tag 134 (573)
Aufenthalt in Uyuni; 0 km Rad; 8 km zu Fuß, Gesamtkilometer: 6795 km

Tag eins in Uyuni und kein Frühstück um 7:30 Uhr wie auf dem Zettel an der Rezeption stand, so bin ich in die Stadt zum Desayuno gegangen. Danach bin ich gleich weiter zum Eisenbahn-Friedhof 3 km außerhalb der Stadt gelaufen. Ich folgte einfach den Bahngleisen stadtauswärts bis die Alten Gerippe der Waggons und dahinter die Dampfloks in Sicht kamen. Sie wurden einfach hier abgestellt als sie nicht mehr gebraucht wurden. Sie verrotten nun langsam vor sich hin. Sie geben ein bizarres Bild hier in der Salzebene am. Es war sehr interessant auf den alten Loks herum zu klettern, auch der Müll der aus der Stadt hier her getragen wird war genau so bizarr. An jedem Grasbüschel eine Plastiktüte daneben Plastikflaschen. Unglaublich wie Menschen mit der Natur umgehen.
Zurück in der Stadt war großer Aufbruch zu den Jeeptouren. Die gesamte Hauptstraße war mit unzähligen Geländewagen zugeparkt. Die Rucksäcke der Backpacker, Verpflegung, Wasser und Benzin wurden verladen und es ging ab auf die 3 tägige Salar und Lagunenrunde. Aber das es so viele auf einmal waren hat mich geschockt und wie mir noch ein Touranbieter erzählte ist es jeden Tag so.
Danach bin ich zum Migration-Office um die Ausreise nach Chile zu klären. Denn es war nicht sicher ob man den Ausreisestempel am Grenzübergang bekommt. Aber kein Problem sagte der Beamte. So werde ich nun meine Tour nach Chile planen, ins dritte Land in Südamerika.
Anschließend habe ich noch den Supermarkt der Stadt besucht aber was ich suchte habe ich nicht gefunden, die Auswahl war stark begrenzt. So werde ich morgen noch auf den zentralen Markt gehen um Verpflegung für die Salarüberquerung zu besorgen.
Jetzt genieße ich die Sonne im Straßencafé. Ich war auch nochmal auf der Post um noch mal Karten an andere als die zu schicken, die am Einklebealbum teilnehmen. Bin mir aber nicht sicher ob sie bei der Angestellten ankommen.
Im Hotel traf ich mal wieder auf ein Pärchen, sie Deutsche, er Finne. Wir tauschten und aus den sie kamen aus der Gegenrichtung.

Letzter Tag in Uyuni bevor es auf den großen Salzsee geht. Am Morgen ging es erstmal zum Markt und ich habe meine Instand Nudeln doch im Gewühl der vielen Verkaufsstände gefunden. Nur das Benzin kaufen für meinen Brenner war eine Odyssee,. Den Ersten den ich fragte sagte einen Block nach rechts, 2 nach oben, doch keine Tankstelle in Sicht. Wieder gefragt, Antwort einen Block nach rechts und 6 nach oben, wieder keine Tanke. Nächste Frage ergab noch 2 weiter und da war sie endlich, doch dann hieß es: No Gasolina, maniana.
Zurück habe ich letztes mal mit Deutschland telefoniert, wer weiß wie die Infrastruktur im Grenzgebiet zu Chile ist. Und im Café auf der Hauptmeile habe ich dann die Feinplanung bis San Petro de Atacama gemacht mit der Variante über die Geysire El Taito, dies ergab 11 Radeltage ohne Pause gerechnet.
Die  Entscheidung für die nächsten Wochen ist gefallen:

Tag in Bolivien/Chile Datum km Ort Besichtigung
27 14.07.16 20 Colchani Salar de Uyuni
28 15.07.16 95 Jirira Vulkan Tunulpa
29 16.07.16 70 Isla de Salar Salar de Uyuni
30 17.07.16 75 San Juan  
1 18.07.16 70 Ollagüe Vulkan Ollagüe
2 19.07.16   Ollagüe  
3 20.07.16 75 Ascotan Salar Ascotan
4 21.07.16 75 Chiuchiu  
5 22.07.16 75 Linzor  
6 23.07.16 25 El Tatio Geisier
7 24.07.16 62 Puritama Heiße Quellen
8 25.07.16 33 San Petro de Atacama  
9 26.07.16   San Petro de Atacama Ausflug Teleskop
10 27.07.16   San Petro de Atacama  
11 28.07.16 40 Aqua Blancos Reserva los Flamincos
12 29.07.16 52 Socaire  
13 30.07.16 100 Grenze Argentinien  

In den Tagen von Uyuni habe ich viel Energie getankt. Sitze nun mit 2 Neuseeländern im Café. Sie sind mit einem Bus unterwegs. Sie erzählten auch über die Freiheit die man mit dem eigenen Gefährt erlebt. Ungebunden durch die Lande zu reisen. Die Backpacker sind an ihre Busse gebunden und ich finde sie sind mehr mit warten und organisieren beschäftigt, hängen auf Parkbänken ab und verstopfen mit ihren Rucksäcken rücksichtslos Restaurants um auf den Bus zu warten, so auch gestern Abend. Die angestellten des Restaurants waren auch nicht begeistert. Dies zeigten sie auch gegenüber den Rucksacktouristen, denn man muss nicht Füße auf den Stuhl legen oder ungefragt die Handys an Steckdosen anschließen. Dies musste ich mal los werden.
Freue mich auf morgen auf das Highlight des Salar de Uyuni.


Fotos Potosi - Uyuni:


Vom 14.Juni 2016 – 18.Juli 2016 Tag 135 (574) - Tag 140 (579)
Etappe Uyuni-Grenze Chile 250 km Rad; 0 km zu Fuß, Gesamtkilometer: 7045 km

Datum km Schnitt;km/h Höchst;km/h Höhenmeter Zielort
14.07.16 57,26 11,87 20,74 45 Salar de Uyuni
15.07.16 40,13 13,47 24,48 13 Isla Inca Huari
16.07.16 70,41 13,46 34,44 320 Nach San Juan
17.07.16 62,96 13,36 23,64 93 Salar de Unknow
18.07.16 60,58 11,04 48 393 Salar de Askotan

Bis zum Befahren des Highlight waren es noch 20 km gegen den Wind bis Colchani. Dahinter eine üble Asphaltpiste bis zu Salzhotel. Hier besorgte ich noch mal Cola. Der Angestellte war recht nett und bot mir an mich noch im Gemeinschaftsraum des Hotels aufzuhalten. Von innen war das Hotel mit Salzblöcken verkleidet und der Boden mit Sand ausgestattet, es war sehr schön hier doch 90 Dollar Zuviel.
Dann war es soweit, mein Fahrrad und ich betraten die Salzfläche. Gleich am Anfang wurde auch Salz abgebaut. Es war gerade eine Familie aus Cochabamba mit ihrem LKW da. Ich fragte den Mann ob er ein Bild von mir machen könne. Sogleich kam seine Frau an und machte von mir und meinem Fahrrad Bilder und die Kinder wurden noch hinzu dekoriert. Zum Schluß Setzte sich noch der Mann aufs Rad um sich ablichten zu lassen. Es war eine nette Begegnung.
Danach gings ins unendliche weiß der Salzwüste. Es war unbeschreiblich schön und es war problemlos möglich abseits der Autopisten zu radeln über endlos viele 5 oder 6 eckige Salzkristallschollen. Ich entschied mich nach einer Weile Luftlinie zur Isla Inca Huasi zuradeln. Der Vulkan Tunupa war auch so immer präsent genug ohne das ich bis ranfahren muss, denn die Besteigung ist durch Schnee eh nicht möglich. Die Landschaft ist einfach einzigartig auf der Welt, die weise Fläche reicht bis zum Horizont. Nach 60 km habe ich mein Zelt glaube ich mittig auf dem Salzsee positioniert. Hier ist eine Stille wie man sie selten erlebt, nichts ist zu hören. Auch die Anzahl der Jeeps hielt sich in Grenzen, ich hatte ja schlimmes befürchtet.
Ich habe anschließend noch gekocht und mich hinter mein Haus in den Schatten zurück gezogen den in der Sonne war es zu warm. Jetzt warte ich auf den Sonnenuntergang und hoffe auf eine klare Nacht zum Sterne schauen.
Leider war es nicht ganz klar am Himmel aber die Sternenkuppel über meinem Zelt war grandios. Bis auf das eine mal aufstehen habe ich in dieser Stille durchgeschlafen und bin erst nach der Sonne aufgestanden. Es war kalt und windig, doch es wurde nach dem Start immer besser.. Weiter ging es auf der weisen Fläche mal gut zu fahren, mal holprig mit Löcher und Rippen und die Insel Inca Huasi kam nur langsam näher, doch nachher immer schneller. Man konnte schon die Kakteen erkennen die bis zu 7 m hoch sind. Nun waren auch wieder Jeeps im Anmarsch was sich bis zum Abend verstärkte und die Touristen wurden gleich an der Insel ausgeschüttet. Ich konnte zum Glück der Uferlinie folgen und noch Zwischenstopps einlegen bevor ich das Restaurant Mongos und die anderen Gebäude der Insel erreichte. Zuerst habe ich abgeklärt ob ich hier zelten darf, dies war mit dem Ticketkauf kein Problem. Anschließend gab es ein 3 Gänge Menü für 45 Bs.. Gut gestärkt habe ich mich auf den 2 km Rundweg der Insel gemacht mit traumhaften Ausblicken auf den Salar. Zurück im Camp habe ich es mir mit den Einheimischen vor dem Shop gemütlich gemacht, da ich mein Zelt erst um 5 Uhr aufbauen durfte. Abends kehrte ich hier nochmal zum Abendbierchen in die warme Stube ein und gesellte mich zu den Guides und Fahrern der Jeeps. Sie warteten hier auf ihre Reisegruppe beim Bier. Danach bin ich in meine schönen warmen Schlafsack gekrochen. Nachts hat das Thermometer wieder an der -10 Marke geknappert.
Am Morgen wurde ich nicht vom Sonnenaufgang geweckt, sondern von den Touristen die diesen auf der Insel Inca Huasi erleben wollten. Sie wurden wieder mit unzähligen Jeeps an gekarrt. Ich habs einfach ignoriert und bin erst aufgestanden als die Sonne über die Insel kam. In der Zeit wo die Besucher den Sonnenaufgang schauten wurde ihnen von den Reiseführern auf den dafür auf dem Parkplatz stehenden Salztischen das Frühstück bereitet. Ich baute mein Zelt ab und machte mich nochmal 40 km auf die Salzfläche Richtung Festland. Hier folgte ich der einzigen Straße, Weg, Waschbrettpiste, ja von allem war etwas dabei, entlang des Ufers. Hinter Colcha in einem verschlafenen Dorf mit Hotel ging es dann brutal um 250 Höhenmeter hinauf und das auf Schotter, ich musste schieben, keine Chance zu fahren mit dem Gewicht. Doch oben habe ich mich selbst belohnt mit einem tollen Zeltplatz belohnt. Freier Blick auf den Salar de Uyuni. So konnte ich am Abend Abschied von 3 tollen Tagen auf dem Salz nehmen. Eine super Erfahrung in solch einem großen nichts zu radeln.
Ich dachte es gibt keine Steigerung mehr nach dem Salar de Uyuni, doch heute gleich im Anschluss eine meiner schönsten Etappen. Bis San Juan war es noch eine beschwerliche aber schon tolle Landschaft. Sehr sandig der Weg und wieder Waschbrettbelag und der Blick war schon frei auf den Vulkan Ollgüe mit 5869 m, im gleichnamigen Ort ist mein Ziel für den Grenzübertritt nach Chile.
In San Juan angekommen habe ich mich im einzigen Laden neu mit Proviant eingedeckt und einen Kaffee getrunken, um danach wieder eine große Salzebene zu durchqueren. Dies war mir gar nicht bewusst um so schöner. Sie war nicht so flächendeckend weiß die des Salar de Uyuni aber um so interessanter. Die Spuren durch die Ebene waren gut zu befahren und in Blickrichtung tauchten immer mehr Vulkane im Hintergrund auf. Ein wahnsinns Panorama und weit und breit keine Menschen Seele bis auf 2 Pickups die ich auf den 50 km gesehen habe. Immer wieder waren Seen zu sehen in denen siech die Bergwelt spiegelte. Doch wenn ich ihnen näher kam waren sie plötzlich weg, so eine Sinnestäuschung.
Trotz der flachen 63 km habe ich bei aufkommendem Gegenwind mein Zelt in der Wildnis aufgeschlagen, 20 km vor der Grenze nach Chile.
Tag der Ausreise aus Bolivien. Nach recht gutem Schlaf auf dem Salzsee vor dem Grenzeort Avaroa trampelte ich die letzten 18 km bis zum Schlagbaum. Hier holte ich mir meinen Ausreisestempel in einem kleinen Container neben der Schranke und konnte gleich weiter radeln. 1 km durchs Niemandsland und ich hatte nach genau 31 Tagen Bolivien verlassen, also länger als geplant. Es hat mir sehr gut gefallen, denn die Leute waren sehr nett.


Fotos Uyuni-Grenze Chile:


 

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